Galerie b

Galerie b






Die Galerie b verbindet auf 16 großen Bildschirmen den virtuellen Raum mit dem realen Raum. Die Galerie b im Foyer der Stadtbibliothek Stuttgart ist Ausstellungsbereich für visuelle Sprachkunst, Video- und Netzkunst im Schnittfeld Text - Bild - Code.


Aktuell





15.06. bis 13.08.16
Eröffnung: Mi, 15.06. um 19.30h
I'm sorry
Videoinstallation von Tessa Knapp

Die Videoinstallation thematisiert minimalistisch das Motiv der menschlichen Fehlbarkeit und zeigt in serieller Abfolge die performative Auseinandersetzung verschiedener Protagonisten damit. Mit sich und der Kamera konfrontiert, sprechen diese einmal bis beliebig oft die beiden Sätze "I‘m sorry" und "It's ok" aus, begleitet von Tränen, forschender Distanz, Konzentration und sanften Blicken. Der Rest ist Kopfkino des Betrachters.




17.08. bis 02.09.16
Mikro-Lesung mit Yannick Lengkeek
Videoinstallation

Yannick Lengkeek liest aus seinen Textzyklen prometoys, prophetgier, nervensaegen, halal geschlachtete maikaefer, die er zwischen 2014 und 2016 verfasst hat. Dabei wird er grob programmatisch sein Verständnis von Dichtung als Körperfunktion und seine Praxis des 'allergischen Schreibens' veranschaulichen. Geboren 1992 in den Niederlanden, aufgewachsen in Norditalien und Süddeutschland studierte Lengkeek von 2012 bis 2015 Allgemeine Rhetorik in Tübingen. Während dieser Zeit hielt er Lesungen, unter anderem auf den Tübinger Bücherfesten 2013 und 2015. Seine Gedichte erschienen in den Literaturzeitschriften trash]pool[ sowie der randnummer.






05.09. bis 17.09.16
Eröffnung: Mo, 05.09. um 19.30h
スペースシュワーベン "Schwaben im All"
Anime Hommage an Albert Daibers utopischen Roman von Jon Frickey

Mal ehrlich: Keiner kennt Albert Daibers Fantasy-Abenteuer „Die Weltensegler“.
Nicht einmal in Stuttgart. Dabei geht es in dem utopischen Roman von 1910 um sieben Schwaben, die sich auf eine Reise ins Weltall begeben, nonstop vom Cannstatter Wasen zum Mars.

Der amerikanische Trickfilm-Liebhaber Jon Frickey hat Daibers Roman als Anime für die Galerie b adaptiert. Das Entstehungsjahr könnte zwischen 1955 und 1959 liegen... .

In Zusammenarbeit mit den Dragon Days







21.09. bis 26.11.16
Eröffnung: Mi, 21.09. um 19.30h
Die Biblioskopin
Videoinstallation von Katharina Wibmer

Katharina Wibmer ändert den Blickwinkel und bricht so in ihren Arbeiten mit einfachen Mitteln alltägliche Sehgewohnheiten auf. Dabei entsteht eine surreale Bildwelt aus Ironie und Trauma.
In den 16 Loops der Videoinstallation inszeniert sich die Künstlerin - mal irritierend nachdenklich, mal heiter ironisch - als bücherblätternde Suchende in einer auf den Kopf gestellten, grotesken Bibliotheksarchitektur.