Galerie b

Galerie b






Die Galerie b verbindet auf 16 großen Bildschirmen den virtuellen Raum mit dem realen Raum. Die Galerie b im Foyer der Stadtbibliothek Stuttgart ist Ausstellungsbereich für visuelle Sprachkunst, Video- und Netzkunst im Schnittfeld Text - Bild - Code.


Aktuell






05.06. bis 03.08.19
Eröffnung: Mi, 05.06. um 19.30 Uhr
Covered Glaciers
Stephan Zirwes

Gletscher. Massive Giganten auf den ersten Blick, zerbrechliche Denkmäler auf den zweiten. Gletscher, bedeckt mit riesigem Vlies, um das starke Schmelzen zu verhindern. Die spektakulären Videos von verhüllten Eisflächen, die Stephan Zirwes mit Drohnen auf
dem Rhonegletscher machte, offenbaren ihre Monumentalität und gleichzeitig ihre Verletzlichkeit. Formal in der Tradition romantischer, heroischer Bergwelten, zeigt Stephan Zirwes die Eisriesen im doppelten menschlichen Zugriff: hilflose Schutzversuche vor der menschgemachten Katastrophe.
Covered Glaciers erscheinen auf den ersten Blick fremdartig, schön, fast ruhig. Sie fordern den Betrachter heraus und führen ihn auf einen Weg des Verstehens.

Stephan Zirwes lebt und arbeitet als Künstler in Stuttgart. Sein Fokus ist dabei Film und Fotografie mit Drohnen. Zirwes' Arbeiten wurden international in zahlreichen Ausstellungen gezeigt und mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet wie etwa dem Hasselblad Masters Award, dem Sony World Photographer Award und dem International Photography Awards.


05.08. bis 07.09.19
Wer schreibt denn hier?
Mikro-Lesung mit Beat Suter

Wer schreibt denn hier? Mensch oder Maschine? Die einfache Antwort: Es schreiben beide. Sie kooperieren, adaptieren, assoziieren, streichen, verbessern, lernen voneinander, missverstehen sich und löschen einander die Texte. Der Text funktioniert sowohl für den Computer als auch für den Menschen. Trotzdem gehört er zu zwei Universen. Dort, wo diese beiden Universen aneinanderstoßen, entstehen spannende Experimente.

Beat Suter



11.09. bis 09.11.19
Eröffnung: Mi, 11.09. um 19.30 Uhr, Einführung: Sara Dahme
Das Morgen von Gestern
Julia Neuhaus & Till Penzek

Die Ausstellung "Das Morgen von Gestern" behandelt die Frage, wie sich Menschen im 18. und 19. Jahrhundert die Zukunft vorgestellt haben, beziehungsweise wofür ihre Vorstellungskraft nicht ausreichen konnte. Unterschiedlichste gesellschaftliche Aspekte, wie Verkehr, Gesundheit, Landwirtschaft oder Krieg werden von Julia Neuhaus & Till Penzek unter diesem speziellen Axiom betrachtet.