Galerie b

Galerie b






Die Galerie b verbindet auf 16 großen Bildschirmen den virtuellen Raum mit dem realen Raum. Die Galerie b im Foyer der Stadtbibliothek Stuttgart ist Ausstellungsbereich für visuelle Sprachkunst, Video- und Netzkunst im Schnittfeld Text - Bild - Code.


Aktuell





21.12. bis 04.03.17
Eröffnung: Mi, 21.12. um 19.30h
Mut zur Lüge
Filmische Variationen

Zum 300. Jubiläum des Stuttgarter Filmwinters - Festival for Expanded Media werden in der Galerie b Videoarbeiten und Mockumentaries gezeigt, die die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge in Frage stellen.
In Romeo Grünfelders Film "desi're - The Goldstein Reels" scheint eine Frau zu verschwinden. "The Centrifuge Brain Project" von Till Nowak zeigt die Zentrifugal-Forschung anhand von Jahrmarktkarusellen. In den Filmen "Boulevard" von Martin & The evil eyes of Nur und "Real Snow White" von Pilvi Takala wird die absurde Logik der "echten Charaktere" thematisiert. Erinnerung und Gegenwart werden in "Omokage" von Maki Satake in einem poetischen Spiel vermischt und bei "Input/Output" von Terri Timely bricht der Alltag ein in eine Welt voller Illusionen.

Führung durch die Ausstellung: Sa, 21.01.2017, 12 Uhr, Galerie b


Die Ausstellung ist Teil des 300. Stuttgarter Filmwinters - Festival for Expanded Media [www.filmwinter.de]



29.03. bis 27.05.17
Eröffnung: Mi, 29.03. um 19.30h
Noodling with Paint
Videoinstallation von Paul Barritt

Paul Barritt ist ein englischer Animator und Illustrator. Seine Animationsfilme und Zeichnungen sind von einer minimalistischen Bildsprache geprägt, die sich an das frühe Kino und die Cartoons der 1930er Jahre anlehnen. Die Ikonographie ist geheimnisvoll und verbindet sich mit der Materialität des Films und der Zeichnungen. Gleichzeitig sind seine Filme verspielt und burlesk und üben eine hypnotische Faszination auf den Betrachter aus.

In Kooperation mit dem 24. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart 2017






 






31.05. bis 29.07.17
Eröffnung: Mi, 31.05. um 19.30h
Non-Places
Videoinstallation von Marc Lee

Non-Places ("Nicht-Orte”) beschäftigt sich mit der menschlichen Realität im digitalen Zeitalter, mit dem Leben, der Zeit, mit der Urbanisierung und Globalisierung.

In den synchron ablaufenden Videos werden öffentliche Text- und Bildwelten aus sozialen Netzwerken wie Flickr, Freesound, Twitter, Panoramio und Youtube auf die kubische Skyline einer imaginären Großstadt projiziert. Der abstrakte Stadtkörper wird durch die jeweils ortsbezogenen Postings buchstäblich lokalisiert. Der Betrachter partizipiert an den sozialen Interaktionen und unternimmt eine virtuelle Reise in immer neue Bild- und Klangcollagen. Lokale, kulturelle und sprachliche Unterschiede werden sichtbar, gleichzeitig aber auch die Gemeinsamkeiten überdeutlich.

Die Installation thematisiert, wie sich unsere Welt und unsere Orte kontinuierlich verändern und sich gleichzeitig immer mehr gleichen. So entstehen zunehmend „Nicht-Orte – Orte des Ortslosen“ im Sinne von Marc Augé, die ohne lokale Identität überall auf der Welt sein könnten: Autobahnen, Flughäfen, Hochhäuser, Hotelzimmer und Einkaufszentren.