Galerie b

Galerie b -     Archiv






Die Galerie b verbindet auf 16 großen Bildschirmen den virtuellen Raum mit dem realen Raum. Die Galerie b im Foyer der Stadtbibliothek Stuttgart ist Ausstellungsbereich für visuelle Sprachkunst, Video- und Netzkunst im Schnittfeld Text - Bild - Code.


Archiv



2017



19.01.18 bis 17.03.18
Eröffnung: Fr, 19.01.18 um 19.30h
Birds monitoring Untitled Airlines
Videoinstallation Ulu Braun

Der Videokünstler Ulu Braun konzipiert für die Galerie b eine einzigartige Videoinstallation. 16 VideoLoops aus Birds und Untitles Airlines fügen sich zu einer komplexen Videoskulptur: Vögel in urbanen Kontexten und schlammbemalte Körper in Landschaften überlappen sich bildhaft und malerisch zu narrativen Strukturen.
Ulu Braun erhielt für seine Arbeiten unter anderem den Deutschen Kurzfilmpreis und den Arte Shortfilm Award.

In Zusammenarbeit mit dem 31. Stuttgarter Filmwinter - Festival for Expanded Media.




 



12.12.17 bis 13.01.18
Mikro-Lesung mit Christian Schulteisz
Videoinstallation

Christian Schulteisz studierte in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut und lebt seit 2016 in Stuttgart. Seine Texte wurden in den Literaturzeitschriften SpritZ, Edit und Am Erker veröffentlicht, seine Kurzhörspiele auf SWR 2, BR 2 und Deutschlandradio gesendet. 2016 gewann er mit Alles was beim Ideen-Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks. Sein Stück Stampferhonig war 2014 für den Preis des Leipziger Hörspielsommers nominiert. Er nahm an den Schreibwerkstätten des Literarischen Colloquiums Berlin und der Jürgen-Ponto-Stiftung teil und erhielt 2017 das Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Zurzeit schreibt Christian Schulteisz an einem Roman über den universal gebildeten Wanderer und Ekstatiker Hans Jürgen von der Wense (1894-1966).



11.10. bis 09.12.17
Eröffnung: Mi, 10.11. um 19.30h
ZOOMS
Videoinstallation von Böller und Brot

Für die dokumentarische Daumenkinoserie ZOOMS fotografieren die Filmemacherinnen Sigrun Köhler und Wiltrud Baier der Künstlergruppe Böller und Brot seit 10 Jahren überall scheinbar unspektakuläre Totalen.
Wie im Film Blow-Up von Michelangelo Antonioni ein Modefotograf durch extremes Zoomen in eines seiner Bilder eine Leiche hinter einem Busch findet, können auch in diesen über 50 Daumenkinos erstaunliche Details entdeckt werden. Eine Videoarbeit als Synthese von Fotografie, Film und Buch.

Seit 2000 arbeiten Sigrun Köhler und Wiltrud Baier als Künstlergruppe / Produktionsfirma Böller und Brot zusammen. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist der künstlerische Dokumentarfilm. Ihre Filme, Videoarbeiten und Daumenkinos wurden mit zahlreichen Preisen und Stipendien geehrt, u.a. 2012 mit dem Grimme-Preis.



06.09. bis 07.10.17
Eröffnung: Mi, 09.06. um 19.30h
fantastik - gelesen - gezeichnet
Videoinstallation

In der Ausstellung werden Live-Zeichnungen von Stefan Dinter zu Lesungen von Götz Schneyder gezeigt. Gelesen wird aus Klassikern der Fantastik, wie Frankenstein oder Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer. Man erlebt, wie zu den gesprochenen Worten die meisterhafen Zeichnungen von Stefan Dinter entstehen.

In Zusammenarbeit mit dem Dragon Days Festival





31.07. bis 02.09.17
Mikro-Lesung mit Maren Kames
Videoinstallation

Maren Kames, geboren 1984 in Überlingen am Bodensee, studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft in Tübingen und Leipzig, danach am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. Mit Auszügen aus ihrem Manuskript Halb Taube halb Pfau gewann sie bereits 2013 den Jury- und Publikumspreis des 21. Open Mike. Halb Taube halb Pfau ist im Herbst 2016 erschienen. Aus dem Textmaterial ihres Debüts entwickelte sie verschiedene Formate an der Schnittstelle von Stimme, Sound und Raum. Neben einer Vielzahl an Stipendien war sie unter anderem im Winter 2016/2017 Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart. Aktuell ist sie eine von drei Jahresstipendiatinnen des Landes Baden-Württemberg.






31.05. bis 28.07.17
Eröffnung: Mi, 31.05. um 19.30h
Non-Places
Videoinstallation von Marc Lee

Non-Places ("Nicht-Orte") beschäftigt sich mit der menschlichen Realität im digitalen Zeitalter, mit dem Leben, der Zeit, mit der Urbanisierung und Globalisierung.

In den synchron ablaufenden Videos werden öffentliche Text- und Bildwelten aus sozialen Netzwerken wie Flickr, Freesound, Twitter, Panoramio und Youtube auf die kubische Skyline einer imaginären Großstadt projiziert. Der abstrakte Stadtkörper wird durch die jeweils ortsbezogenen Postings buchstäblich lokalisiert. Der Betrachter partizipiert an den sozialen Interaktionen und unternimmt eine virtuelle Reise in immer neue Bild- und Klangcollagen. Lokale, kulturelle und sprachliche Unterschiede werden sichtbar, gleichzeitig aber auch die Gemeinsamkeiten überdeutlich.

Die Installation thematisiert, wie sich unsere Welt und unsere Orte kontinuierlich verändern und sich gleichzeitig immer mehr gleichen. So entstehen zunehmend "Nicht-Orte" - Orte des Ortslosen im Sinne von Marc Augé, die ohne lokale Identität überall auf der Welt sein könnten: Autobahnen, Flughäfen, Hochhäuser, Hotelzimmer und Einkaufszentren.



29.03. bis 27.05.17
Eröffnung: Mi, 29.03. um 19.30h
Noodling with Paint
Videoinstallation von Paul Barritt

Paul Barritt ist ein englischer Animator und Illustrator. Seine Animationsfilme und Zeichnungen sind von einer minimalistischen Bildsprache geprägt, die sich an das frühe Kino und die Cartoons der 1930er Jahre anlehnen. Die Ikonographie ist geheimnisvoll und verbindet sich mit der Materialität des Films und der Zeichnungen. Gleichzeitig sind seine Filme verspielt und burlesk und üben eine hypnotische Faszination auf den Betrachter aus.

In Kooperation mit dem 24. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart 2017



06.03. bis 25.03.17
Mikro-Lesung mit Gerhild Steinbuch
Videoinstallation

Gerhild Steinbuch, geboren 1983 in Mödling, studierte Szenisches Schreiben bei uniT in Graz und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Sie arbeitet als Autorin sowohl allein als auch im Kollektiv: zum einen an Lecture-Performances mit dem Autor Jörg Albrecht zum anderen als Freundliche Mitte.
Derzeit arbeitet Gerhild Steinbuch an zwei Musiktheaterprojekten, unter anderem im Rahmen des Hannsmann-Poethen Stipendiums in Zusammenarbeit mit der Komponistin Jagoda Szmytka für das ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart 2017. Außerdem unterrichtet sie am Institut für Sprachkunst in Wien und Leipzig. Sie ist Gründungsmitglied von Nazis und Goldmund, einer AutorInnenallianz gegen die europäische Rechte. Ihre Texte werden vom Rowohlt Theater Verlag vertreten






 




2016


21.12. bis 04.03.17
Eröffnung: Mi, 21.12. um 19.30h
Mut zur Lüge
Filmische Variationen

Zum 300. Jubiläum des Stuttgarter Filmwinters - Festival for Expanded Media werden in der Galerie b Videoarbeiten und Mockumentaries gezeigt, die die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge in Frage stellen.
In Romeo Grünfelders Film "desi're - The Goldstein Reels" scheint eine Frau zu verschwinden. "The Centrifuge Brain Project" von Till Nowak zeigt die Zentrifugal-Forschung anhand von Jahrmarktkarusellen. In den Filmen "Boulevard" von Martin & The evil eyes of Nur und "Real Snow White" von Pilvi Takala wird die absurde Logik der "echten Charaktere" thematisiert. Erinnerung und Gegenwart werden in "Omokage" von Maki Satake in einem poetischen Spiel vermischt und bei "Input/Output" von Terri Timely bricht der Alltag ein in eine Welt voller Illusionen.

Die Ausstellung ist Teil des 300. Stuttgarter Filmwinters - Festival for Expanded Media [www.filmwinter.de]


21.09. bis 26.11.16
Eröffnung: Mi, 21.09. um 19.30h
Die Biblioskopin
Videoinstallation von Katharina Wibmer

Katharina Wibmer ändert den Blickwinkel und bricht so in ihren Arbeiten mit einfachen Mitteln alltägliche Sehgewohnheiten auf. Dabei entsteht eine surreale Bildwelt aus Ironie und Trauma.
In den 16 Loops der Videoinstallation inszeniert sich die Künstlerin - mal irritierend nachdenklich, mal heiter ironisch - als bücherblätternde Suchende in einer auf den Kopf gestellten, grotesken Bibliotheksarchitektur.
www.katharinawibmer.de


05.09. bis 17.09.16
Eröffnung: Mo, 05.09. um 19.30h
"Schwaben im All"
Anime Hommage an Albert Daibers utopischen Roman von Jon Frickey

Mal ehrlich: Keiner kennt Albert Daibers Fantasy-Abenteuer "Die Weltensegler".
Nicht einmal in Stuttgart. Dabei geht es in dem utopischen Roman von 1910 um sieben Schwaben, die sich auf eine Reise ins Weltall begeben, nonstop vom Cannstatter Wasen zum Mars.

Der amerikanische Trickfilm-Liebhaber Jon Frickey hat Daibers Roman als Anime für die Galerie b adaptiert. Das Entstehungsjahr könnte zwischen 1955 und 1959 liegen... .

In Zusammenarbeit mit den Dragon Days




 


17.08. bis 02.09.16
Mikro-Lesung mit Yannick Lengkeek
Videoinstallation

Yannick Lengkeek liest aus seinen Textzyklen prometoys, prophetgier, nervensaegen, halal geschlachtete maikaefer, die er zwischen 2014 und 2016 verfasst hat. Dabei wird er grob programmatisch sein Verständnis von Dichtung als Körperfunktion und seine Praxis des 'allergischen Schreibens' veranschaulichen. Geboren 1992 in den Niederlanden, aufgewachsen in Norditalien und Süddeutschland studierte Lengkeek von 2012 bis 2015 Allgemeine Rhetorik in Tübingen. Während dieser Zeit hielt er Lesungen, unter anderem auf den Tübinger Bücherfesten 2013 und 2015. Seine Gedichte erschienen in den Literaturzeitschriften trash]pool[ sowie der randnummer.






15.06. bis 13.08.16
Eröffnung: Mi, 15.06. um 19.30h
I'm sorry
Videoinstallation von Tessa Knapp

Die Videoinstallation thematisiert minimalistisch das Motiv der menschlichen Fehlbarkeit und zeigt in serieller Abfolge die performative Auseinandersetzung verschiedener Protagonisten damit. Mit sich und der Kamera konfrontiert, sprechen diese einmal bis beliebig oft die beiden Sätze "I'm sorry" und "It's ok" aus, begleitet von Tränen, forschender Distanz, Konzentration und sanften Blicken. Der Rest ist Kopfkino des Betrachters.


07.04. bis 21.05.16
Eröffnung: Do, 07.04. um 19.30h
Binäre Systeme und andere Lieder
Animationen von Monika Nuber

In Animationsloops stellt Monika Nuber, Absolventin der Kunstakademie Stuttgart und ehemalige Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg, ihre Erkundungen in Sachen Pop- und Volkskultur vor. Performatives, Subversives, Musikalisches und Zeichnerisches verschmelzen in außergewöhnlichen Trickfilmen. Die Ausstellung wird von einer "In Persona"-Werkschau im Rahmen des 23. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart begleitet.

In Kooperation mit dem 23. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart 2016




07.03. - 02.04. | Galerie b
Mikro-Lesung mit Katja Thomas
Videoinstallation

Katja Thomas liest aus ihrem Journal Gehen mit Lou, das 2015 erschienen ist. Es sind feine, kaum sichtbare Risse, denen die Tübinger Autorin nachspürt, und aus denen jenes Licht und jene Leichtigkeit hervorleuchtet, die nur die literarische Wahrnehmung zu erschaffen vermag. Das Ich in Katja Thomas? Gehen mit Lou versetzt die Landschaften, die es durchquert, in einen flirrenden Zustand.

Katja Thomas, geboren 1980, war mehrfach Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen und erhielt für ihre literarische Arbeit ein Aufenthaltsstipendium der Villa Decius in Krakau. Sie ist Mitherausgeberin der Anthologie Kein Hügel für die wilden Pferde..


Foto: K. Allmaier






2015


15.04. - 30.05.2015
Eröffnung: Mi, 15.04. um 19.30h
The Noise Between the Frames
Animationen vom Büro Achter April

Das Büro Achter April aus Stuttgart arbeitet an der Schnittstelle von Auftragsarbeiten und freien Medienproduktionen. Ihre Arbeiten beschäftigen sich in Installationen, animierten Bühnenbildern und Musikvideos intensiv mit Räumen "sei es der architektonisch-reale oder mentale Raum" und vor allem mit dem Zwischenraum der Imagination. Die Bildwelten sind assoziativ und zum Teil inspiriert durch den osteuropäischen Surrealismus. Sie erinnern mitunter an die Zeichnungen des kanadischen Künstler Marcel Dzama und die unterkühlten Kunstvideos und Illustrationen des Schweizers Yves Netzhammer, der auch beim ITFS15 mit einer Retrospektive vertreten ist.
Der Großteil der Videoloops in der Ausstellung basiert auf animierten Handzeichnungen. Im Musikvideo "Happiness Has a Hole" wird aber sichtbar, wie überzeugend das Büro Achter April die analoge Welt des Manuellen in den digitalen 3D-Raum überführt und transformiert.


In Kooperation mit dem 22. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart 2015



30.03. - 11.04
Mikro-Lesung mit Richard Duraj
Videoinstallation


Richard Duraj, Mitte der Achtziger in Polen geboren, die längste Zeit in Esslingen aufgewachsen, studierte später in Stuttgart und Tübingen und außerhalb. Er schreibt vor allem Gedichte, die bisher in unterschiedlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden, unter anderem in der randnummer literaturhefte, Edit und Kolik. Duraj wohnt in Berlin und arbeitet momentan an seinem Debüt.




02.06. bis 20.06.
Eröffnung: Di, 02.06. um 19:30h
Raumgleiter - Perry Rhodan Habitat
Space-Animation

Perry Rhodan ist die wohl größte Science-Fiction-Serie der Welt. Seit über 50 Jahren erscheint jede Woche ein Heftroman, der alle vier Wochen mit einer Risszeichnung ergänzt wird. In der Ausstellung ist eine Auswahl dieser Zeichnungen zu sehen, die den Aufbau von Raumschiffen oder Raumstationen zeigen.

In Zusammenarbeit mit den Dragon Days




24.06. bis 12.09.
Eröffnung: Mi, 24.06. um 19.30h
Anna Henckel-Donnersmarck
"Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn"
Videoinstallation

Die Bibliothek - was für ein merkwürdiger Ort, öffentlich und privat zugleich. Man ist umgeben von Fremden und wird dennoch verführt, sich in seine Gedanken zu versenken, sich beim Lesen in die intimen Welten anderer zu begeben und inneren Stimmen zu lauschen. Man ist statisch in Bewegung.
Mit ihrer in und für die Stadtbibliothek Stuttgart hergestellten Videoarbeit "Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn" spürt die Filmemacherin und Videokünstlerin Anna Henckel-Donnersmarck diesem scheinbaren Widerspruch nach. Und stellt sich die Frage: "Wann ist ein Gedanke mein eigener?"


16.09. bis 25.11.
Eröffnung: Mi, 16.09. um 19.30h
Robert Sakrowski (curatingYouTube.net)
Library Rhythm
Videoinstallation

CuratingYouTube (CYT) arbeitet mit Youtube als kulturellem Archiv. In der Ausstellung Library Rhythm werden 16 Youtube-Filme gezeigt, in denen YouTube-typische Motive und Ausdrucksformen wie Finger Drumming-, Dance-, ASMR-, HOW TO- oder Vlog-Videos auf den Bibliothekskontext bezogen sind. Die ausgestellten Videos lassen durch ihre spezifische klangliche und visuelle Ästhetik in der Bibliothek ein rhythmisches Universum aus kulturellen Praktiken wie Blättern, Schreiben, Lesen, Denken und Tanzen entstehen.

Robert Sakrowski arbeitet als Kurator und Künstler in Berlin. Seit 2007 setzt er sich unter dem Namen CuratingYouTube.net intensiv mit den web.video Phänomenen auseinander und stellt mit gridr.org (2012) ein eigens dafür konzipiertes OnlineTool zur Verfügung.


30.11. bis 12.12.15
Mikro-Lesung mit Mara Genschel
Videoinstallation

Mara Genschel, geboren 1982, studierte Musik an der Hochschule für Musik Detmold und Literatur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit 2008 arbeitet sie an visuellen und klanglichen Aspekten von Literatur. 2012 startete sie ihr eigenes Publikationskonzept "Referenzfläche", in dem sie Texte mit handschriftlichen und anderen manuellen Eingriffen realisiert. Sie lebt in Stuttgart und Berlin. Von ihr erschienen bereits "Tonbrand Schlaf" (2008), "Vom Nachtalpenweg" (2009) und "Mara Genschel Material" (Hrsg. Bertram Reinecke, 2015).

© Gezett




16.12.15 bis 05.03.16
Eröffnung: Mi, 16.12. um 19.30h
Gaze in Wonder
Animationen von Mirai Mizue

Der Stuttgarter Filmwinter zeigt in dieser Ausstellung Werke von einer der spannendsten und repräsentativsten Figuren der japanischen Animationsszene. Mirai Mizue offenbart in seinen Arbeiten eine Welt voller Intensität, wie durch ein kaleidoskopisches Mikroskop gesehen: alles fließt in und aus allem heraus.
Die Filme von Mirai Mizue sind handgemalt in einer charakteristischen, komplexen Manier und zeigen eine überschwängliche Begeisterung für Farbe, Form und Bewegung.


Die Ausstellung ist Teil des 29. Stuttgarter Filmwinters - Festival for Expanded Media




2014

18.12.13 - 15.03.2014 | Eröffnung: Mi, 18.12. | 19 Uhr | Galerie b
Aus dem Repertoire des Stuttgarter Filmwinters:
Where are we now?
Videokunstinterventionen für eine neue Welt

Stefan Möckel, Max Hattler, Benny Nemerowsky Ramsay


Den "Underground" erforscht der diesjährige Filmwinter und bestimmt in dieser Ausstellung mit Videoarbeiten aus dem Repertoire die Position:
Was bleibt vom Underground übrig, wenn jedes Ereignis mediatisiert wird? Wie entwickeln sich die sozialen- und kulturellen Inseln weiter, die sich formiert haben aus der Asche von politischen Entscheidungen und wirtschaftlicher Krise? Welche Grenzen und Überlappungen gibt es zwischen experimentellen und innovativen Formen und Mainstream-Produktionen? Where are we now? Eine Standortbestimmung ist geboten.

Der Stuttgarter Filmwinter - Festival for Expanded Media findet vom 16.- 19. Januar 2014 statt.
www.filmwinter.de



19.03. - 29.03.
Mikro-Lesung mit Philipp Schönthaler
Video-Installation

Philipp Schönthaler, geboren 1976 in Stuttgart, studierte Anglistik und Kunst in Vancouver und Brighton. Für sein Erzähldebüt Nach oben ist das Leben offen (2012) erhielt er den Clemens-Brentano-Preis 2013. Sein erster Roman Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn (2013), wurde mit dem Literaturstipendium Baden-Württemberg ausgezeichnet.
In beiden Büchern beschäftigt sich Schönthaler mit den Versprechen, Anforderungen und Zwängen der Leistungs- und Wettbewerbsgesellschaft.





04.04.-24.05. | Eröffnung: Fr, 04.04. um 19.30 Uhr | Galerie b
Jenseits der Sprache
Animierte Videokunst von Thorsten Fleisch, Max Hattler, Michel Klöfkorn und Robert Seidel

Die Ausstellung "Jenseits der Sprache" präsentiert vier Positionen zeitgenössischer animierter Medienkunst an der Schnittstelle zwischen Abstraktion und Figuration.
Im Rahmen des Themenschwerpunkts des Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart "Animated Abstracts" zeigen die vier Künstler Thorsten Fleisch, Max Hattler, Michel Klöfkorn und Robert Seidel sehr unterschiedliche künstlerische Ansätze der Abstraktion, die von Materialerkundung, filmischer Subversion bis zu digitalem Expressionismus reichen. Alle Arbeiten vereint die Suche nach neuen visuellen Formen und Möglichkeiten.

In Kooperation mit dem 21. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart 2014



28.05.-14.06. | Eröffnung: Mi, 28.05. um 19h | Galerie b
Robo-Wireframes
Videoinstallation

Rennende, fliegende, sprechende Roboter erscheinen in heutigen Filmen ganz real. Doch wie entstehen diese Androidren so perfekt im Computer? Die Ausstellung "Robo-Wireframes" zeigt das Figurengerüst, die Wireframes und wie daraus ein "echter" Roboter wird.

In Zusammenarbeit mit den Dragon Days (dragondays.de) und unexpected (unexpected.de, alexandsteffen.com)




27.06.-06.09. | Eröffnung: Fr, 27.06. um 19.30h mit Live-Performance
Alexander Tuchacek
code unnamable
Installation

"code unnamable" (2014) geht von einem Textfragment der Novelle "The Unnamable" von Samuel Beckett aus. Becketts Text wurde von Alexander Tuchacek in einen Computercode umgeschrieben, der zur Eröffnung in einer Performance live aufgeführt wird. Das Kunstprojekt ist zweiteilig und besteht aus einer performativen Aufführung und einer auto-generativen Installation. Der kurze Ausschnitt aus dem Beckett Text wird in einen Unix Shell Code verwandelt und in einer Performance ausgeführt. Durch die Ausführung entsteht ein eigenständiges Sprachvokabular, das dem Code eigene Sprachmächtigkeit ermöglicht. Das Script übernimmt immer mehr die Kontrolle, erzeugt eigene Varianten und spricht den Beckett Text schliesslich neu.

Alexander Tuchacek ist Mitbegründer der Künstlergruppe "Knowbotic Research". Er arbeitet mit Ton, natürlicher Sprache, Stimmen, Computercodes und Text. Er erzeugt mit Installationen und Performances Möglichkeitsräume, uneindeutige Konfigurationen menschlicher Interaktionen.

http://tuchacek.net



16.09. - 29.11.
Eröffnung: Di, 16.09. um 19.30h mit Live-Performance
(at) doehl. Reinhard Döhls digitale Poesie
Ausstellung

Kein anderer Autor und Künstler in Deutschland steht so für die frühe Verbindung von experimenteller Literatur und Internet wie Reinhard Döhl. Schon ab 1996 begann Reinhard Döhl mit dem neuen Medium, dem weltweiten Rechnernetz zu experimentieren.
Die Ausstellung zeigt anlässlich seines 80. Geburtstages am 16. September seine netzliterarischen Arbeiten aus den Jahren 1996 bis 2000.

Zur Ausstellungseröffnung wird in Uraufführung die interaktive Live-Performance "Stuttgarter Poetenschach" gezeigt. Sprecherin/Interpretin: Christiane Maschajechi



02.12.-13.12.
Mikro-Lesung mit Julia Veihelmann
Video-Installation

Geboren 1984 in Stuttgart, studierte Julia Veihelmann erst am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (Diplom 2007), machte dann einen B.A. in Asienwissenschaften/Sinologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, den sie mit einer literarischen Übersetzung der Autorin Xiao Hong (1911 - 1942) abschloss. Erzählungen und Gedichte erschienen zunächst in Zeitschriften wie edit und die horen sowie in einigen Anthologien. Dann erschienen die beiden Bücher Unterkunft (Roman, Braumüller 2013) und Die Grundprinzipien der Navigation (Erzählungen, Reinecke & Voss 2014). Aktuell arbeitet sie an einem Roman, der beinah abgeschlossen ist, und an einem Prosa-Zyklus zum Thema Asexualität.
Julia Veihelmann war Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses 2007 und der Kulturstiftung Baden-Württemberg 2008 und erhielt 2012 denNewcomerpreis Wartholz.






17.12. - 28.03.2015
Eröffnung: Mi, 17.12. um 19.30h
Tape dein  Bewusstsein
Installation mit Videostreifen

Angelehnt an das Motto des diesjährigen Stuttgarter Filmwinters "Welcome to the New Age" zeigt die Ausstellung bewusstseinserweiternde Videoarbeiten. In "Iridium" von Mihai Grecu wird ein parasitisches Objekt geboren, das in eine Traumlandschaft von Körper und Architektur eindringt. In "Tape generation" von Johan Rjipma werden mittels Klebestreifen Entwicklung und Entartung durch die Gravitation in einem Ballett der Extraklasse inszeniert. Und der Klassiker des Experimentalfilms "Rack" von Volker Schreiner bietet mit einer perfekt rhythmisierten Choreographie neue Wege des Treppengangs.

In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Filmwinter - Festival for Expanded Media





2013


21.03. - 06.04.13
Mikro-Lesung: Tibor Schneider
Video-Installation

Am 26. Februar war Tibor Schneider Gast in der Mikro-Lesung. Nun wird der Mitschnitt der Lesung als Videoinstallation gezeigt.

Tibor Schneider, geboren 1978, ist Mitherausgeber der neuen Zeitschrift für Literatur & Kunst: ]trash[pool. Seine Veröffentlichungen erschienen in verschiedenen Literaturzeitschriften, zuletzt bei: lauter niemand, rand­num­mer und in Kritische Ausgabe.



12.04. - 22.06 | Eröffnung: Fr, 12.04. | 19.30 Uhr
Bärbel Spitz darf nicht sterben
Jon Frickey und Till Penzek

Video-Installation

Die beiden Künstler vom Animationsbüro SFA aus Hamburg präsentieren die Trickfilm-Installation Bärbel Spitz darf nicht sterben. Im Wechsel werden Impressionen von Gefahr, Witz und Tod gezeigt. Durch extreme Reduzierung werden Idealbilder immer weiter verzerrt, bis sie eine imminente Bedrohung preisgeben. 16 animierete, im Kreis angeordnete Tafeln lotsen den Betrachter in die Welt von "Bärbel Spitz". Unterschiedliche Animationsstile kreieren dabei optische Inseln, die den Betrachter entweder verweilen lassen, oder zum Weiterschlendern verleiten. Durch die fortlaufende Wiederholung der einzelnen Tafeln kann er so seinen eigenen Rhythmus finden. Die Antwort auf die Frage, warum Bärbel Spitz auf jeden Fall nicht sterben sollte, kann also nur lauten "Weil der Delfin sonst traurig ist". Die Musik wurde von Guy Saldanha und Jon Frickey komponiert.

In Zusammenarbeit mit dem 20. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart 2013




27.06. - 06.07
Mikro-Lesung mit Rebecca Anna Fritzsche

Video-Installation

Rebecca Anna Fritzsche, geboren 1982 in Tübingen, hat von 2003 bis 2009 Kreatives Schreiben, Literatur und Kulturjournalismus in Hildesheim und York/Großbritannien studiert. 2006 erhielt sie das Stipendium des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. 2008 war sie Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg; außerdem erschien ihr Erzählband Nachtfische, mit einem Nachwort von Hanns-Josef Ortheil. Sie lebt in Stuttgart und arbeitet als freie Autorin und Journalistin unter anderem für die Stuttgarter Zeitung und das Amtsblatt.







12.07. - 21.09. | Eröffnung: Fr, 12.07. | 19.30 Uhr mit Live-Performance
unicode infinite
Jörg Piringer

Textvideoinstallation

Jörg Piringer ist der wichtigste und international bekannteste Digital-Poet aus Österreich. Er arbeitet in den Lücken zwischen Sprachkunst, Musik, Performance und poetischer Software.

Unicode ist der internationale Standard für das Vorhaben, jedem Schriftzeichen aller Schriftkulturen einen digitalen Code zuzuweisen. Die Installation unicode infinite bringt diesen Zeichenvorrat in Bewegung und präsentiert die faszinierende Vielfalt der menschlichen Schriftkultur als eine unendliche vielstimmige Textvideoinstallation. Textanimationen fördern Parallelen und Querverbindungen zwischen Zeichen aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen zu Tage und demonstrieren so die Universalität dieser Sammlung der Zeichensysteme.

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Zur Ausstellungseröffnung zeigte Jörg Piringer die audio-
visuelle Live-Performance coded poetry.



18.10. - 05.12. | Eröffnung: Fr, 18.10. | 19.30 Uhr
99 Beautiful
Tessa Knapp

Videoinstallation

Die Videoinstallation 99 Beautiful beschäftigt sich mit der oftmals unmittelbaren Bedeutung türkischer Vornamen, wie etwa "Tagesanbruch", "Erde" oder auch "Sehnsucht", "Krieg" und "Frieden". Die Videoportraits zeigen Träger solch sprechender Namen, die wie allegorische Figuren im Theater auftreten. Die Protagonisten stellen einen persönlichen Bezug zur jeweiligen Bedeutung ihres Namens her und artikulieren ihre subjektive Aneignung oder auch Distanzierung.

Tessa Knapp erhielt für 99 Beautiful den Zonta-Preis der internationalen Kurzfilmtage Oberhausen.


06.12. - 14.12. | Galerie b
Mikro-Lesung mit Tim Holland
Video-Installation

Tim Holland studiert seit 2010 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seine Gedichte wurden in diversen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht - zuletzt im Jahrbuch der Lyrik 2013. Im selben Jahr bekam er das Stipendium der Kunststiftung Baden Württemberg.







2012



12.01. - 29.01.
Katharina Wibmer: LOOPS
Videoinstallation

Durch den Wechsel des Blickwinkels werden in den Arbeiten von Katharina Wibmer alltägliche Sehgewohnheiten gebrochen und Erwartungen unterwandert. Gegensätze vereinigen sich und bilden eine surreale Welt in einer Mischung aus Ironie und Trauma. Der Betrachter wird in das Spiel mit Wahrnehmung und Wirklichkeit miteinbezogen, er kann nachvollziehen und sich dennoch in die Irre führen lassen. Das Interesse liegt hier bei der Bedeutungsverlagerung, die beim Betrachter durch die Veränderung des vertrauten Körpers und Ortes entstehen. Das Spannungsfeld zwischen Ideal und Realität, zwischen Idee und Materie birgt eine Vielfalt von einzigartigen Momenten, deren humorvolle Betrachtung sich Katharina Wibmer mit ihren Arbeiten widmet.

In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Filmwinter






02.04. - 13.04.
Dustin Grella: Animation Hotline
Videoinstallation

Der New Yorker Trickfilmkünstler Dustin Grella nutzt Nachrichten als künstlerischen Input für kurze Animationsfilme. Dazu hat er das Projekt "Animation Hotline" initiiert. In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart bekam dieses Projekt einen Raum in der Stadtbibliothek, wo auch die Besucher die Möglichkeit hatten, mit ihren Gedanken, Träumen, Gedichten oder Texten an dem Projekt per Skype teilzunehmen. Die Ergebnisse des Projekts werden nun in der Galerie b
sichtbar.

In Zusammenarbeit mit dem Trickfilmfestival Stuttgart




30.04. - 05.05.
Mikro-Lesung: Jan Snela
Videoinstallation

Am 24. April war der open mike Gewinner des Jahres 2010 Jan Snela Gast in der Mikro-Lesung. Nun wird der Mitschnitt der Lesung als Videoinstallation gezeigt.

Die Mikro-Lesung
bietet zeitgenössischen, jungen Autoren und Lyrikern mit Bezug zu Baden-Württemberg einen Rahmen, um sich und ihre Texte einem breiten Publikum zu präsentieren. Dabei werden die Autoren während einer Lesung in Werkstattatmosphäre gefilmt. Das "kleine" Publikum hat im Anschluss an die Lesung die Möglichkeit mit dem Autor ins Gespräch zu kommen, wird aber nicht Teil des Films. Die Lesung wird zeitnah dann einem großen Publikum auf der Galerie b, dem Ausstellungsbereich der Stadtbibliothek mit 16 Großbildschirmen, zugänglich gemacht und so dem Autor eine breite Plattform für seine Werke geboten. Mikro steht hier für klein, exklusiv und Mikrofon.

Eine Ausstellung des Literatursommers 2012 der Baden-Württemberg Stiftung






11.05. - 25.08. | Eröffnung: Fr, 11.05. | 19.30 Uhr
The internet, let me show you it
Olia Lialina, Dragan Espenschied
Netzkunst

Einführung: Johannes Auer

Olia Lialina und Dragan Espenschied sind internationale Stars der Netzkunst. Sie setzen sich in ihren Arbeiten immer wieder konzeptionell mit dem Web 1.0, dem Web der User, auseinander.
Das World Wide Web ist größer als Facebook, reicher als Amazon, älter als Google und weiser als Wikipedia. Seine Geschichte gehört den Usern, die es mit Sternenhintergründen, animierten "Willkommen auf meiner Homepage"-Grafiken und handgemachten Hyperlinks füllten. Heute bündeln und benutzen Internet-Giganten diesen schöpferischen Drang für ihre Zwecke. Doch es gibt immer noch unendliche Möglichkeiten im offenen, freien Netz ein anderes Leben zu führen. Die Netzkünstler Olia Lialina und Dragan Espenschied zeigen, "was so ein User alles kann".


Special:
07.07. Performance | Foyer Nord-Ost | 9h bis 19h
Dragan Espenschied
Watching Taking the Hobbits to Isengard 10 hours

2011 begann eine Person names TheN1ppe, 10 Stunden lange Videos auf Youtube hochzuladen. Jedes dieser Videos besteht aus einer kurzen Sequenz, die sich tausende Male wiederholt. Der Netzkünstler Dragan Espenschied wird eines dieser Werke, die auf 10 Stunden ausgedehnte Version des ursprünglich weniger als 2 Minuten dauernden Fan-Videos "Taking the Hobbits to Isengard", öffentlich, konzentriert und ohne Pause auf Youtube komplett anschauen:
http://youtu.be/VznlDlNPw4Q

Eine lückenlose, zehnstündige HD-Video-Dokumentation dieses Vorgangs kann später auf Youtube eingesehen werden.







03.09. - 08.09.12
Mikro-Lesung: Manuel Stallbaumer
Videoinstallation

Am 29. August 2012 war Manuel Stallbaumer zu Gast in der Mikro-Lesung. Nun wird der Mitschnitt der Lesung als Videoinstallation gezeigt.

Die Mikro-Lesung
bietet zeitgenössischen, jungen Autoren und Lyrikern mit Bezug zu Baden-Württemberg einen Rahmen, um sich und ihre Texte einem breiten Publikum zu präsentieren. Dabei werden die Autoren während einer Lesung in Werkstattatmosphäre gefilmt. Das "kleine" Publikum hat im Anschluss an die Lesung die Möglichkeit mit dem Autor ins Gespräch zu kommen, wird aber nicht Teil des Films. Die Lesung wird zeitnah dann einem großen Publikum auf der Galerie b, dem Ausstellungsbereich der Stadtbibliothek mit 16 Großbildschirmen, zugänglich gemacht und so dem Autor eine breite Plattform für seine Werke geboten. Mikro steht hier für klein, exklusiv und Mikrofon.

Eine Ausstellung des Literatursommers 2012 der Baden-Württemberg Stiftung





10.09. - 16.09.12
Mikro-Lesung: Marie T. Martin
Videoinstallation

Am 6. September 2012 war Marie T. Martin zu Gast in der Mikro-Lesung.

Die Mikro-Lesung
bietet zeitgenössischen, jungen Autoren und Lyrikern mit Bezug zu Baden-Württemberg einen Rahmen, um sich und ihre Texte einem breiten Publikum zu präsentieren. Dabei werden die Autoren während einer Lesung in Werkstattatmosphäre gefilmt. Das "kleine" Publikum hat im Anschluss an die Lesung die Möglichkeit mit dem Autor ins Gespräch zu kommen, wird aber nicht Teil des Films. Die Lesung wird zeitnah dann einem großen Publikum auf der Galerie b, dem Ausstellungsbereich der Stadtbibliothek mit 16 Großbildschirmen, zugänglich gemacht und so dem Autor eine breite Plattform für seine Werke geboten. Mikro steht hier für klein, exklusiv und Mikrofon.

Eine Ausstellung des Literatursommers 2012 der Baden-Württemberg Stiftung





05.10.-17.12.12| Eröffnung: Fr, 05.10. | 19.30 Uhr
Marc Lee
3 Arbeiten: Anflug - Schlagzeilen - Orte
Netzkunst

Einführung: Johannes Auer

Marc Lee ist einer der wichtigsten und international bekanntesten Netzkünstler aus der Schweiz. Seine Arbeiten wurden weltweit bei bedeutenden Medienkunstausstellungen gezeigt.
Marc Lee experimentiert mit Informations- und Kommunikationstechnologien und audiovisualisiert Datenströme des Internets. Dabei gelingt ihm eine perfekte Balance zwischen Schauwert und konzeptioneller Klarheit.

In der Galerie b zeigt der Künstler täglich wechselnd die 3 Arbeiten "Anflug", "Schlagzeilen", "Orte", die er teilweise direkt für diesen Ausstellungsort konzipiert hat. Der Ausstellungsbesucher kann an einem virtuellen Schlagzeilenteppich mitweben, einen synchronen Anflug auf die Bibliothek aus 16 Richtungen erleben und 16 Orte der Welt in überblendeten Bildern von Webcams erfahren.




20.12.-19.03.13| Eröffnung: Do, 20.12. | 19.30 Uhr
Der Stuttgarter Filmwinter präsentiert:
"Drehpunkte". Videoarbeiten
Anna Henckel-Donnersmarck, Harald Hund & Paul Horn, Sari Palosaari

Die Ausstellung widmet sich dem Spannungsverhältnis von Erwartungshaltungen menschlicher Wahrnehmung und deren Bruch und Erweiterung durch "Drehpunkte". Vier Videoarbeiten von Künstlern aus dem Kontext des Stuttgarter Filmwinters integrieren sich spielerisch-assoziativ in die Architektur der Stadtbibliothek.

Alltagsgesten werden in kaleidoskopischer Choreographie à la Hollywood Manier umgewandelt (Busby, Anna Henckel-Donnersmarck); leere Lebensräume durch Schwerkraft bestückt (Dropping Furniture, Harald Hund & Paul Horn); ein aufzugartiger Glas-Kubus löst sich aus seiner Funktion und wandert im Raum (Minimal Romantic, Sari Palosaari); Mäuse knabbern an einem Modell eines Appartements (Mouse Palace, Harald Hund & Paul Horn).

In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Filmwinter





2011



22. 10. bis 24.04
LESUNG
Videoinstallation

Die Videoinstallation LESUNG zeigt Schriftsteller bei der Lesung eines Werkes, die in Stuttgart mit Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet wurden. Autoren, die schon immer das Material aller Bibliotheken lieferten, tragen im Endlos-Loop jeweils 10 Minuten ihre Texte vor. Die Installation verweist so auf den personalen Ausgangspunkt jeder Bibliothek und aktualisiert ihn in den digitalen Raum.